über mich


Mein Leben begann in Naumburg, jener Kleinstadt an der Saale, die bekannt ist für ihre Domfiguren (übrigens ist es UTA, nicht EVA, die in diversen Kreuzworträtseln gesucht wird). Diese sind schon uralt und schauen ein wenig versteinert aus. Ich hingegen bin nicht ganz so alt und versteinert bin ich auch nicht. Mein Name ist Susanne, was aus dem Hebräischen kommt und soviel wie Lilie bedeutet.

am KlavierIm zarten Alter von sechs Jahren begann ich mit dem Klavierspiel. Ein paar Jahre später, mit zwölf, erhielt ich zusätzlich Blockflötenunterricht. Mit diesem Instrument war ich Preisträgerin bei Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und Mitglied bei den Naumburger Mittelalterkindern, einem Ensemble, das sich besonders Musik des 13.-17. Jahrhunderts widmete und europaweit Konzertreisen unternahm.

In dem Lebensabschnitt, den man gemeinhin als „Sonnige Jugend“ bezeichnet, interessierte ich mich mehr und mehr für Streichinstrumente. Erst mit 18 Jahren wusste ich endlich, zu welchen Streichern es mich am meisten hinzog und so lernte ich, Bratsche zu spielen. Schon ein Jahr später war ich damit im Akademischen Orchester Halle, obwohl das eigentlich noch etwas früh für meine damaligen Streichkünste war.

Im selben Jahr gab ich dann erstmals Unterricht an der Musikschule Weißenfels in Klavier und Blockflöte. Seitdem bin ich nebenbei als Instrumentallehrerin tätig.

Musik hat viele Gesichter und man müsste wohl ewig leben, um alle Seiten der Musik kennenzulernen. Da aber diese Ewigkeit niemandem vergönnt ist, muss man sich früher oder später für ein kleines Gebiet entscheiden. Oder versuchen, soviel wie möglich mitzunehmen. Also entschied ich mich für das Musikwissenschaftsstudium, das mir wirklich fast alle Seiten vermitteln konnte und mir neben meinen zahlreichen praktischen Beschäftigungen ein gewisses Hintergrundwissen gab.

Praktisch ging es dann weiter durch verschiedene Orchester, so spielte ich u.a. im Kammerorchester der Medizinischen Fakultät der Universität Halle/Wittenberg, in der Jungen Kammerphilharmonie Freiburg, im Akademischen Orchester Freiburg, im ORSO-Rocksinfonieorchester, im ludus tonalis Bonn und anderen Klangkörpern, in denen ich mein musikalisches Unwesen treiben durfte und noch darf.

Während der Studienzeit in Halle erhielt ich meinen ersten Gesangsunterricht, gemäß dem Motto: „Singe, wem Gesang gegeben“. Bald darauf wurde ich festes Mitglied des Kammerchors convivium musicum Halle. Seit 2004 singe ich im geistlichen Projektchor cantate dekanate. In der Gemeinde Malterdingen war ich von Herbst 2000 bis Ende 2006 Chorleiterin des Kirchenchors der evangelischen Kirche. Im Mai 2007 übernahm ich die musikalische Leitung des Männerchors des Gesangverein "Eintracht" Malterdingen e.V. Seit November 2007 bin ich außerdem Chorleiterin des Kirchenchors der Katholischen Kirche Kenzingen.

In den letzten Jahren zog es mich mehr und mehr zur Kirchenmusik. Die logische Konsequenz: Im Herbst 2006 schloss ich eine Ausbildung zur C-Organistin ab. Seit April 2007 habe ich eine kleine Organistenstelle an der kath. Kirche Heilig Geist (Uniklinikskirche) in Freiburg. Im Januar 2009 wurde ich außerdem Hauptorganistin der evangelischen Kirchengemeinde in Umkirch.